Donnerstag, 13. Oktober 2011

8. Reisetag - Es geht nach Trogir und alles kommt mal wieder anders als geplant


Montag 15. August - es geht weiter.

Blick auf Trogir
So schwer uns der Abschied von Medjugorje und Villa Maranatha auch fällt, wir wollen wieder in "kühlere" Gefilde. Und langsam aber sicher müssen wir uns wieder Richtung Norden hocharbeiten, denn egal wie lange der Urlaub auch ist... er geht irgendwann einmal zuende, leider.

Wir wollten mit der Fähre von Split nach Italien fahren, idealerweise die Nachtfähre, damit wir nicht spätabends in Ankona noch nach Zimmern suchen müssen. Dann - so dachten wir - fahren wir über die Schweiz wieder nach Deutschland, mit einem kleinen Zwischenstopp in der Schweiz zum Kaffee bei Freunden.
Tja, wir haben die Rechnung mal wieder ohne die grüne Versicherungskarte gemacht. Da die Adria bzw die Gewässer alle international sind, ist die grüne Versicherungskarte zwingend erforderlich. Ohne wird man gar nicht erst an Bord gelassen und Sebastian, unser Hotelwirt, bestätigt uns das. Er ist die Strecke schon mehrmals gefahren. Och nee, und das, nachdem wir stundenlang im Internet für Recherchen verbracht haben... Fähren suchen, Angebote vergleichen und pipapo.
Dachterrasse Vila Liza, Blick zum Flur
Dachterrasse Vila Liza

Wir beschliessen dann eben den gleichen Weg zurückzufahren, den wir gekommen sind. Durch Österreich, jedoch vielleicht die kroatische Küstenstrasse entlang. Wir überlegen nach Split zu fahren. Split ist sehr schön mit seinem Diokletianspalast inmitten der Altstadt; ist jedoch auch leider um diese Jahreszeit extrem überfüllt und so entschliessen wir uns für das nahegelegene Trogir. Sebastian knüpft an seine Kontakte an und ein Hotel für die Nacht ist auch schnell gebucht. Das erste Mal auf diesem Trip, dass wir ein Hotel vorbuchen. Sebastian is so freundlich und organisiert uns eine Fahrtmöglichkeit zurück zu unserem Auto und: jaaa, Hurra! Es steht noch unversehrt an der Stelle, an der wir es zurück gelassen haben. Schnell ist wieder alles eingepackt und es geht weiter in Richtung Norden.
Mir ist Trogir in angenehmer Erinnerung, denn als ich vor einigen Jahren zum Inselhüpfen in Kroatien war, war dies unser Starthafen.
Die Altstadt ist sehr romantisch und trotz Pflastersteinen mit Buggy gut begehbar bzw befahrbar. Wir verbringen den Nachmittag dort und schlendern durch die Altstadt und die Promenade entlang. Man sieht allerhand tolle Yachten, kann auch einige für Mini-Kreuzfahrten mieten.

Unser Hotel Vila Liza ist genau gegenüber der Altstadt und somit leicht für einen kleinen Spaziergang zu erreichen. Das Hotel sieht von aussen nicht gerade weltbewegend aus und ich hatte schon das Schlimmste befürchtet. Es ist jedoch alles neu renoviert, die Zimmer haben Klimaanlage und sind im Allgemeinen sehr schön. Auf der angrenzenden Dachterrasse wird das Frühstück serviert.
Das Babyfon funktioniert auch, die Reichweite geht bis auf die Strasse.... wunderbar.

Nachdem unser Kleiner im Bett ist, geniessen wir den Ausblick auf die Altstadt vor dem Hotel bei einem Gläschen Wein und beobachten Passanten. Wieder einmal geht ein wunderschöner Tag zuende.

Heutige Reiseroute: 180km

Kommentare:

  1. Tja, wegen dieser blöden grünen Versicherungskarte, konntet Ihr uns nicht besuchen....und Euch ist die gute Schweizer Schoggi entgangen, aber wahrscheinlich wäre die eh im Auto gemolzen...
    Aber Dank Internet sind wir ja trotzdem in Kontakt!!!

    LG beate aus dem Heidiland

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  2. Jaa, die gute Schweizer Schoggi, schade dass es nicht geklappt hat. Und: das Auto war natürlich noch unversehrt da wo wir es in Vrgorac verlassen haben :))

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